maandag 23 april 2012

Kein Platz an der Sonne

Die Pleiten von Q-Cells, Solon und First Solar werden in Deutschland nicht die letzten bleiben. Sie sind Folgen einer völlig verfehlten Subventionspolitik.

Mit der in dieser Woche angekündigten Schließung von First Solar in Frankfurt/Oder verlieren nicht nur 1200 Menschen in einer strukturschwachen Region ihren Arbeitsplatz. Das Aus für eine der größten Solarfabriken in Deutschland zeigt erneut, dass Wirtschaftslenkung per Subventionen einfach nicht funktioniert.

Deutschland hat der Welt den Gefallen erwiesen, die Erneuerbaren Energien global marktfähig zu machen. Der Beginn war das von den Grünen maßgeblich geforderte 1000-Dächer-Programm, das später zum 100.000-Dächer-Programm aufgestockt wurde. Später wurden jedem, der Photovoltaik-Zellen auf sein Dach schraubte, für 25 Jahre garantierte Renditen in Form von Stromeinspeisegarantien versprochen. Das war ein Angebot, das für jeden, der rechnen konnte und ein Dach zur Verfügung hatte, einfach zu gut war, um es liegen zu lassen.
Eines der größten Umverteilungsprogramme in der deutschen Geschichte

Interessant wäre es, im Nachhinein zu erfahren, ob den grünen Vordenkern dieses Programms – unter anderen der verstorbene Solarpionier Hermann Scheer – klar war, dass sie damit nicht nur die Photovoltaik global marktreif machten, sondern auch eines der größten Umverteilungsprogramme der Geschichte der Bundesrepublik in Gang setzten.

Denn die Solardächer stehen vor allem im reichen Süden der Republik auf den Dächern von Wohlhabenden. Die Windräder stehen zwar im ärmeren, aber windreicheren Norden, gehören aber – oft über Fondskonstruktionen – den Wohlhabenden der Republik. Ihre Rendite, die Einspeisevergütung, jedoch zahlen alle Stromkunden, und natürlich aufgrund ihrer hohen Zahl vor allem die Ärmeren und die Mittelschicht. Schon jetzt ist das Volumen der Umverteilung höher als der Länderfinanzausgleich und wird in den kommenden Jahren weiter ansteigen.

Neben dieser problematischen Geldumleitung von Arm zu Reich fütterte die staatlich garantierte Einspeisevergütung eine Industrie an, die in wenigen Jahren explosionsartig wuchs. Plötzlich wurden aus kleinen Solarklitschen Weltmarktführer, ein Unternehmen nach dem anderen machte in Deutschland Solarfabriken auf. Bevorzugt natürlich in Ostdeutschland, wo es zusätzliche Subventionen abzugreifen gab.

Doch statt nach dem gelungenen Start der neuen Industriebranche die Subventionen zurückzufahren, begann die übliche Lobbyarbeit. Längst hatten die Grünen Unterstützung bekommen, die mit ihnen gegen Kürzungen stritt – eine kuriose Koalition von Sozialdemokraten, die aus ideologischen Gründen für weitere Förderung waren, und auch von allen Möglichen aus CDU und vor allem CSU, die erkannt hatten, wie stark ihre Wählerklientel finanziell von der Förderung profitierte (inklusive nicht weniger CSU-Abgeordneter mit Solardächern sowie Wind- oder Wasserrädern auf heimischen Grund).

So nahm das Unheil vorhersehbar seinen Lauf, um nun im totalen Crash zu enden. Zwar sind die Erneuerbaren etabliert, doch den langfristigen Gewinn werden andere Nationen abräumen. Angefüttert vom deutschen Stromkunden, sind die Firmen hierzulande viel zu sehr verfettet und träge, um dem extrem scharfen Wettbewerb der Branche standhalten zu können. Q-Cells, Solon, First Solar – bei diesen Pleiten wird es wohl leider nicht bleiben.

Das ist ein verheerendes Ergebnis. Es hätte nicht so kommen müssen, wenn die staatliche Fütterung früher zurückgefahren worden wäre – wenn also die Unternehmen schon vor drei, vier Jahren auf Entzug gesetzt worden wären und die Einspeisevergütung zurückgefahren worden wäre.
Wir werden noch den Kopf schütteln

Wenn überhaupt Subventionen, dann muss schon mit dem Start das Ende der Zahlungen definiert werden, beziehungsweise der Abbaupfad der Förderung. Alles andere führt zu den Marktverzerrungen, die im Fall der Solarförderung überdeutlich zu sehen sind, aber auch in allen anderen Subventionsbranchen üblich sind.

In einigen Jahrzehnten werden wir zudem die Köpfe schütteln, wie wir so dumm gewesen sein konnten, Solarmodule im sonnenarmen Deutschland auf die Dächer zu schrauben. Die Technologie gehört in den Sonnengürtel der Welt, am besten in die Wüsten. Mit solarthermischen Kraftwerken, wie sie beispielsweise von der Desertec-Stiftung in Tunesien unterstützt werden, lässt sich dort Strom für die Region, aber auch für den Export nach Europa zu wettbewerbsfähigen Preisen bei der dreifachen Sonnenstrahlung gewinnen. Das Potenzial dort ist unendlich: Sechs Stunden Sonneneinstrahlung reichen aus, um so viel Energie zu gewinnen, dass die Menschheit ein Jahr mit Strom versorgt werden kann.

Die Autorin hat eine kurze Geschichte der Desertec-Idee geschrieben, welche bei Amazon als E-Book erhältlich ist.

vrijdag 13 april 2012

PetroAlgae, CRI link to produce fuels using IH2 drop-in fuel technology

July 20, 2011

In Florida, PetroAlgae announced that it has entered into an agreement with CRI Catalyst Company to use Integrated hydropyrolysis and hydroconversion technology for the conversion of PetroAlgae’s micro-crop residues
into renewable fuels. Combination of the two technologies results in an integrated system that produces cellulosic gasoline, diesel, and jet hydrocarbon fuels, or premium blend stocks.

The agreement is a direct result of tests converting PetroAlgae’s micro-crop residue into cellulosic hydrocarbon fuels and blend stocks using the IH2 technology, which was orikginally developed at the Gas Technology Institute.

In unrelated news, PetroAlgae announced today the completion of a continuous 6-week feeding trial of a statistically significant sample of 36 dairy cows in the barns at the University of Minnesota. It measured PetroAlgae micro-crop meal against 17.5% protein alfalfa diets. The PetroAlgae diet matched the alfalfa diet in days in milk, milk yield, body score and body weight.

“The results of this study show that PetroAlgae micro-crop meal is a desirable ingredient for high producing dairy cattle and that it performed comparably to high-protein alfalfa meal,” said Dr. Noah Litherland, who performed the study at the University of Minnesota. “There is also an intriguing opportunity to alter the lipid composition of the meat and milk for added human health benefit.”

maandag 2 april 2012

SES Signs Deal with Statoil for Seaweed to Biofuel

March 18, 2012
AlgaeIndustryMagazine.com

Trondheim, Norway-based Seaweed Energy Solutions AS (SES) has signed a cooperation agreement with Statoil, marking a major step forward for SES’s strategic goal of turning seaweed into a commercially viable alternative energy source.

Statoil has agreed to co-fund SES for ongoing technology development. The agreement includes plans for a large-scale demonstration project. It marks the first time that SES has won the backing of a leading energy company for its plan of developing seaweed as an important source of energy. Funding details were not announced.

“We are pleased that Statoil believes in seaweed as a future energy crop and that Statoil trusts our technology and our team to make large-scale cultivation of seaweed a commercial reality. We welcome Statoil´s valuable experience in offshore oil & gas and marine renewables,” said Pal Bakken, chief executive and founder of SES.

SES is a pioneer in the development of cultivated seaweed as an alternative energy source, the cornerstone of its technology being the patented Seaweed Carrier, a large purpose-built underwater structure for cultivating seaweed for mass production.



SES is currently carrying out cultivation tests at various locations off the coasts of Norway and Portugal with the support of Stolt Sea Farm, a leader in aquaculture, and Aqualine, a major global supplier of flexible aquaculture structures. It also has partnerships with a number of scientific institutions in Norway and Portugal.

For more information, contact Pål Bakken at bakken@seaweedenergysolutions.com